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Kaufberatung 1000kw+ NabenMotor

Milchmädchenrechnung an

300km/h und 200PS (~150kW)
Für 150km/h wären das ( / 4 ) 50PS (~37,5kW)

Ein E-Motor ist Pii mal Daumen 3 x effizienter als ein Verbrenner.

37,5kW / 3 = 12,5 kW ---- nötig für ein Rennmotorrad mit E-Motor und die haben z.B. keine Spiegel.
Klugscheißer Modus an:
Da bin ich nicht so ganz dabei: bei 150km/h mit Motorrad ist man längst im Turbulentströmungsbereich. Ab 60-70 fängt es schon an. Deswegen steigt die Leistung mit der dritte Potenz der Geschwindigkeit. Man würde auf 25 PS für 150km/h kommen.

Mit der Wirkungsgrad stimmt zwar aber die 200PS sind mechanische Abgabeleistung also was nach der Wirkungsgradsrechnung bekommt. In der Berechnung ist die Wirkungsgrad zweimal betrachtet worden.
Klugscheißer Modus aus.

Es ist schwierig sollschen Umrechnung zu machen da die Strömungsbereichen sich stark unterscheiden. Die Aerodynamik eines Motorrades ist sehr schlecht im Vergleich zu ein vollverkleideten recumbent bike. Mit Verkleidung ist eine Laminarströmung bei höheren Geschwindigkeiten immer noch möglich da wo bei dem Motorrad längst turbulent ist. Die Leistungsanstiegen mit der Geschwindigkeit unterscheiden sich so stark dass man keine einfache Umrechnung mehr machen kann.

Als Beispiel, es ist gelungen mit der Eta 144km/h zu erreichen mit Muskelkraft und ich glaube dass man nicht über 2kW treten kann.
 
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Nur je länger / flacher die Position wird, um so schwerer wird es, diese Position einzuhalten.
Beim auf dem Bauch liegen, wird es zu Atemproblemen kommen und die Arme werden das keine 300km durchhalten (können).
Versuch mal 1 Stunde im aufrechten Liegestütz (also ohne pumpen) zu bleiben.
Ich kann vollkommen nachvollziehen was du meinst, daher darfs nur so niedrig werden, dass man sich darauf noch wohl fühlt


Ich schaue mir auch gerne mal Motorradrennen an.
(y)

Die Wirbel werden auch dort entstehen, dann halt an diesen Kanten.

So was ähnliches wird u.a. bei den Rennmotorrädern gemacht.
Da wird die Luft so geleitet, das der Körper ein Teil der Aerodynamik ist.
Überleg mal wie schnell die Dinger sind und welche Leistung sie dafür brauchen.
So richtig leicht kann ein Fz ohne komplett geschlossene Karosse nicht werden können.
Ob Karbonräder da wirklich noch was rausholen können?
Da gebe ich dir recht...

Bei der Gelegenheit möchte ich nochmal den Faktor "Laufräder-Gewicht" aufgreifen

Du meinst also dass die Räder keines wegs zu leicht sein dürften, weil so die Bremskräfteübertragung nicht mehr gegeben wäre

Was ist für dich "zu leicht"?

Ich frage deswegen weil so ein Satz Supersportler Felgen, welche schon einmal über 300 kmh rennen können, in der Carbon Version zusammen unter 5 kg kommen können.... Vorderrad 1.9 und Hinterrad 2.9:


Das ist ja, für die E-Szene, fast um die Ecke.
Sag bescheid, wenn du mal wieder fährst, aber plan 2 3 Stunden, das dauert immer länger.
:)

Hoffe dass man die Epidemie schnell in den Griff bekommt, damit ich bald mal wieder mein Kumpel besuchen und bei dir vorbeifahren kann

Gruß
 
Könnte man, um die diese uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von der ich fasle, nur den vorderen Bereich verkleiden und zwar so weit dass man dabei komplett Windgeschützt ist und dann die Kannten ein paar Grad nach außen wölben.... Damit so der Wind ins Nirvana strömt und nicht den hintere Bereich des Vehikels erfasst wo Verwirbelungen enstehen werden ???
So einfach ist es nicht: Um die Strömung komplett laminar zu halten, muss den hinteren Bereich auch verkleidet. Sonst reißt du Strömung an den Rändern (Grenzschichtenablösung).

Man muss sich vorstellen dass die Luftmoleküle an derselben Stelle stehen sollen wenn man dadurch gefahren ist. Je weniger Luft hinterher mitgeschleppt wird, desto weniger Leistung entnommen wird.

Wenn die Verkleidung plötzlich aufhört, versucht zwar die Luft wieder zurück in der Mitte zu kommen aber der Unterdruck hinter der Verkleidung schleppt die Moleküle nach vorne (Rückstromgebiet). Diese Luftbewegung entzieht viel Energie.

Deswegen ist die Aerodynamik nicht nur vorne wichtig sondern auch hinten!
 
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Mir schwirrt da noch eine Frage durch den Kopf:

Hat einer von euch eine Ahnung warum die meisten Motorräder mit 17, höchstens 18 Zoll Räder unterwegs sind und nicht mehr?

Bei den MTBs waren irgendwann sogar 26er zu wenig, weswegen man auf 27.5 und 29 übergegangen ist

Warum nicht so bei Motorräder?
 
Du meinst also dass die Räder keines wegs zu leicht sein dürften, weil so die Bremskräfteübertragung nicht mehr gegeben wäre
Die Bremskraft war bei meiner Überlegung nur ein Aspeckt.
Der Andere ist die rotierende Masse.

Bei meinem Fz hat allein der Wechsel von Fahrrad- auf Moped-Reifen zu mehr Ruhe beim gradeausfahren geführt.
Bei 150km/h ist das noch wichtiger.
Hat einer von euch eine Ahnung warum die meisten Motorräder mit 17, höchstens 18 Zoll Räder unterwegs sind und nicht mehr?
Da vermute ich wieder die Bremskräfte.
Je größer das Rad umso größer der Hebel (bei Scheibenbremsen) und um so größer ist die Kraft, die die Speichen übertragen müssen.
Bei Felgenbremsen ist das (fast) egal, da die Kräfte direkt oder nahe am Rahmen abgefangen werden.

Auch mag ich mir ein Design mit so riesigen Reifen am Motorrad nicht vorstellen.
:)

Man muss sich vorstellen dass die Luftmoleküle an derselben Stelle stehen sollen wenn man dadurch gefahren ist. Je weniger Luft hinterher mitgeschleppt wird, desto weniger Leistung entnommen wird.
(y)(y)(y)
Pii mal Daumen: 1/3 bring die Front - 2/3 das Heck.

1584703790162.png
Das macht man sich im Liegeradbereich zu nutzen.
Vollverkleidetet LR sind schon bei leichtem Wind nicht mehr fahrbar.
Das ist bei den Heckverkleideten deutlich besser.
Hier liegt der Körper "in" der Karosse und ist fast formschlüssig zu dem aerodynamischem Heck.
So könnte ein eventueller Kompromiss aussehen damit man die angesprochene Bewegungsfreiheit hat und immer noch gut aerodynamisch ist
oder?
Ja, aber das ist ... gut gedacht und schlecht gemacht.
Die Luft "läuft" am Rücken de Fahrers runter und trifft dort auf den "Höcker" hinter dem Sitz.

Gruß Jörg
 
Aus einem anderen Thread:
16 Zoll Motorrad = 20 Zoll Fahrrad/BMX Laufrad
(hier passen die Reifen wohl sogar direkt auf die Fahrradfelge)
19 Zoll Motorrad ist minimal kleiner als 24 Zoll Fahrradnorm
21 Zoll Motorrad entspricht in etwa 26 Zoll Fahrrad

Ich glaube dass die Felgegroße für Motorrad ohne Reifen angegeben sind und für MTB mit. Die Unterschiede sind nicht so groß.

Trotzdem sind die etwas kleiner. Die ungeferdete Masse und der Preis begrenzen unnötige Größe.
 
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Bei meinem Fz hat allein der Wechsel von Fahrrad- auf Moped-Reifen zu mehr Ruhe beim gradeausfahren geführt.
Bei 150km/h ist das noch wichtiger.
Ich bilde mir ein dass die von dir erwähnte, höhere Stabilität das Ergebnis der mit dem Moped Räder einhergehenden, größeren Steifigkeit und Belastbarkeit ist
Da vermute ich wieder die Bremskräfte.
Je größer das Rad umso größer der Hebel (bei Scheibenbremsen) und um so größer ist die Kraft, die die Speichen übertragen müssen.
Bei Felgenbremsen ist das (fast) egal, da die Kräfte direkt oder nahe am Rahmen abgefangen werden.
Auch mag ich mir ein Design mit so riesigen Reifen am Motorrad nicht vorstellen.
Eine Enduro hat bis zu 21 Zoll



Anhang anzeigen 2040
Das macht man sich im Liegeradbereich zu nutzen.
Vollverkleidetet LR sind schon bei leichtem Wind nicht mehr fahrbar.
Das ist bei den Heckverkleideten deutlich besser.
Hier liegt der Körper "in" der Karosse und ist fast formschlüssig zu dem aerodynamischem Heck.
Ein wirklich tolles Konzept

Ja, aber das ist ... gut gedacht und schlecht gemacht.
Die Luft "läuft" am Rücken de Fahrers runter und trifft dort auf den "Höcker" hinter dem Sitz.
Das ist mir auch sofort aufgefallen.... Aber da kann man definitiv bestimmt was machen
 
Trotzdem sind die etwas kleiner. Die ungeferdete Masse und der Preis begrenzen unnötige Größe.
Wie meinst du das, die Räder werden doch gefedert!?

Ich weiß nicht ob die Felgen jetzt so viel mehr kosten würden wenn man sie etwas größer bauen würde.

Diese Anregung habe ich deswegen eingebracht, weil ein größeres Rad stabiler und auch schneller ist

Klar muss man darauf achten nicht die Grenze zu überschreiten, um nicht das Kurvenverhalten zu beeinträchtigen, aber ich frage mich ob 21 Zoll Räder nicht ein großer Mehrwert im Punkto Stabilität und Speed für ein Supersportler sein könnten

Bin mir sicher dass dies schon in Erwägung gezogen bzw. getestet wurde, die Frage ist warum man das nicht angenommen hat, was haben wohl die Tests ergeben!
 
Felgen und Reifen gehören zu ungefederte Masse weil die auf der Straße liegen und deswegen von der Federung nicht bekommen. Mehr Info z.B. hier:
 
Ich bilde mir ein dass die von dir erwähnte, höhere Stabilität das Ergebnis der mit dem Moped Räder einhergehenden, größeren Steifigkeit und Belastbarkeit ist
Vielleicht auch, aber ich habe das zum ersten bei der Umrüstung eines 26" Pedelec von Schalbe Big Apple (780g) auf Maxxis Hookworm (1340g) beobachtet.
Mit Big Apple war das Rad noch sehr wendig, mit den Maxxis lief es sehr gut gradeaus, musste aber mit "Nachdruck" in die Kurve gelenkt werden.
Der Maxxis ist wieder raus geflogen, in der Stadt war mir die Wendigkeit wichtiger, die spielt bei >100km/h aber keine Rolle mehr.
Eine Enduro hat bis zu 21 Zoll
Da ist die VR-Bremse auch nicht so wichtig, im Gelände habe (zumindest) ich mehr die HR-Bremse benutzt.
Bei einem Straßen-Bike ist (mir) die VR-Bremse wichtiger.
Ein wirklich tolles Konzept
Schon, aber das ist auch kein Standart und muss für jede Person angepasst werden.
Zu oder abnehmen sollte man dann auch nicht zu viel.
;)

Das gleiche gilt für die Hayabusa Verkleidung.
Eine für mich (192cm, Sitzriese) angepasste Karosse wird kaum einem Anderen passen.
Das macht eine Serien-Fz preislich (sehr) unaktrative.
Nur um die Form bauen ist man schnell im unterem Drittel eines 5 stelligen Betrag (wenn man es nicht selber machen kann) und die muss dann noch auf jede Person angepasst werden.

Gruß Jörg
 
Das gleiche gilt für die Hayabusa Verkleidung.
Eine für mich (192cm, Sitzriese) angepasste Karosse wird kaum einem Anderen passen.
:) Mir schon... Bin auch 192

Ja hast recht das könnte alles ziemlich teuer werden, deswegen wird man nicht drum herum kommen sich alles selbst anzueignen

Mal eine Frage:

Wie steht es um den Energieverbrauch der Motoren.... Zieht ein 10kw e Motor automatisch mehr Strom bei gleicher Last aus dem Akku als einer mit 250w

Und wie ist das mit den Kontrollern... Ist es für einen "Laien" mit zumutbarer Recherche möglich den besten Controller für seinen Motor zu finden, oder wird das auch hier eine Odyssey ?
 
Ja hast recht das könnte alles ziemlich teuer werden, deswegen wird man nicht drum herum kommen sich alles selbst anzueignen
Wenn man selbst gut machen will, kostet öfter mehr als fertig zu kaufen. Es ist meine Erfahrung.

Wie steht es um den Energieverbrauch der Motoren.... Zieht ein 10kw e Motor automatisch mehr Strom bei gleicher Last aus dem Akku als einer mit 250w
Prinzipiell sind die Gedanken ähnlich wie beim VKM:
- Je größer desto mehr Leerlauf Schleppverluste. Ab ein gewissen Last wird aber einer größeren Motor effizienter. Mit PM Maschinen ist aber nicht so schlimm.
- Das gleich gilt für den Kontroller.
- Allerdings gibt gute und schlechte Motoren sowie Umrichter.
- schnellere Motoren sind prinzipiell effizienter bis eine gewisse Drehzahl.
- Manchen Motoren sind ausgelegt für konstant Drehmoment, und anderen für "konstante" Leistung (mit Feldschwächung). Die ersten sind nur mit Getriebe effizient. Die anderen sind im Nennpunkt etwas schlechter aber insgesamt besser.

Die einfachste Anworte wäre: Der Motor sollte für die Nennleistung des Fahrzeugs ausgelegt und eine Übersetzung haben. Für die Beschleunigung muss der Motor in Überlast betrieben werden.

Man sollte drauf achten dass die Leistung Angaben bei den meisten Motoren die wir kaufen noch weniger vertrauenswürdig sind als die Abgaswerte bei VW. Die Kraftmeierei auf Endless-sphere und Youtube unterstützt das Problem sehr... Fruher war ich selbst dran aktiv :X3:
 
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