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Ultramotor A2B Metro / HeroEco A2B Metro / A2B Oktave - Probleme, Erfahrungen, Links

L

libby94

Hallo A2B Spezialisten,
lebt das Forum noch ?
War längere Zeit in USA.
Nach meiner Rückkehr (nach 4 Monaten) war der Akku des Metro leer. Ladegerät sprang nicht mehr an. Hatte vor meiner Abfahrt extra noch einmal geladen.
Gemessene Spannung am Eingang des Steckers 16,3 V.
Ich glaube, daß die Ladegeräte erst ab ca 30 V arbeiten.
Wer weiß einen "Akku Doktor", der den Akku refreshen, bzw. reparieren kann ?
Würde mich über Eure Hilfe freuen.
libby94
 
K

Kampfratte13

Hi libby94.

Meines Wissens nach ist der Akku hinüber. Ist aber auch seltsam, wenn er voll geladen in 4 Monaten sich komplett entlädt. Als Abnehmer hast du ja nur die BMS. Ist das kein Garantiefall mehr? Wenn nicht, mal die Überlegung mitnehmen, den selber mit neuen Akkus zu bestücken/bestücken lassen.

Das hier nichts mehr los ist, sieht man ja. Ich tippe mal drauf, das viele ihr Bike nicht mehr nutzen/verkauft haben.

Ich selber schlag mich grad mit einem defektem Drehmomentsensor rum.

Gruß Kampfratte13
 
L

libby94

Hi libby94.

Meines Wissens nach ist der Akku hinüber. Ist aber auch seltsam, wenn er voll geladen in 4 Monaten sich komplett entlädt. Als Abnehmer hast du ja nur die BMS. Ist das kein Garantiefall mehr? Wenn nicht, mal die Überlegung mitnehmen, den selber mit neuen Akkus zu bestücken/bestücken lassen.

Das hier nichts mehr los ist, sieht man ja. Ich tippe mal drauf, das viele ihr Bike nicht mehr nutzen/verkauft haben.

Ich selber schlag mich grad mit einem defektem Drehmomentsensor rum.

Gruß Kampfratte13
Hallo Kampfratte13,
das mit dem Akku haben wir wieder hinbekommen.
Mehere Tage vorsichtig mit ca 30 V und 0,2 A mit Hilfe eines Laborladegerät geladen und die Spannung auf über 22 V gebracht. Danach hat das Originalladegerät die weitere Ladung bis 42 V wieder klaglos übernommen. Fahre jetzt im Schnitt 60 km pro Aufladung.
Allerdings überlege ich mir gerade, ob ich nicht doch einen 2. Zusatzakku kaufen soll.
Waren die letzten 9 Wochen mit dem Bike an der Donau unterwegs. Von Donaueschingen bis Wien. Fast 2.000 km im Sattel, und das Bike hat einwandfrei (bis auf 2 Reifenpannen, natürlich hinten) funktioniert. Habe jetzt einen neuen Reifen aufgezogen.
Mit den Drehmomentsensoren habe ich keine Probleme. Meins hat nämlich keine (USA) !!
Wünsche Dir noch einen guten Tag
libby94
 
H

Hilti

Hallo A2B Metro Fans
Möchte mich kurz vorstellen ,ich heisse Hansjörg bin 63 Jahre alt und von Beruf Autoverkäufer und Wohne in Oberembrach Zürich , habe vor 2 Jahren ein Neues Metro gekauft mit 2 Batterien vorn und hinten, habe jetzt 520 Km drauf und jetzt mein Problem kann die vordere Batterie nicht mehr Laden das Ladegerät leuchtet immer sofort grün und die Batterie wird nicht geladen wer kann mir helfen herzlichen Dank.
Freundliche Grüsse
Hansjörg
 
K

Kampfratte13

(bis auf 2 Reifenpannen, natürlich hinten)
Hi libby94,
ich fahre jetzt nur noch mit Mopedwinterreifen, die sind schwer, es zieht den Akku leer, hast aber keine Reifenpanne mehr. Muß aber dazu sagen, das ich ein Eigenbauzweitakku mitführe. Damit komme ich mindestens 150km. Zu deinem Akku, google mal nach tiefenentladene Akkus, ob irgendwelche Gefahren drohen. Ohne jetzt selbst zu suchen, meine ich, mal irgendwas gelesen zu haben.

Kampfratte13
 
K

Kampfratte13

kann die vordere Batterie nicht mehr Laden
Hallo Hilti,
willkommen in unser kleinen Metro-Runde.
Bitte mal an der Ladebuchse für den vorderen Akku die beiden äußersten Pins messen und bekannt geben. Lädst du den hinteren Akku mit dem gleichen Ladegerät?

Kampfratte13
metro akku messen.jpg
 
M

MrGaz3

Hallo Kampfratte13 ... Wussten Sie brauchen eine längere Kette Kettenblatt 55T für Sie ?
 
M

mani66

Hallo Leute, ich brauche einen neuen Akku, den zum hinten draufschieben. Nirgendwo3 mehr aufzutreiben! Laut ecohero wird er nicht weiter produziert, aktuelle Modelle haben einen anderen Anschluss. Hat von euch jemand einen Tipp, wo ich den noch bekomme?
 
hallo leute, gibt es noch jemanden der ein A2B metro in betrieb hat? was sagt nun die langzeiterfahrung? taugt das rad eurer meinung nach etwas?
ich hab zwei von ihnen im einsatz und habe auch mehr oder minder probleme damit. der hersteller hat uns im stich gelassen und deshalb helfen wir uns selber, aber das war mir bereits vorher klar den der markt ist zu klein. meine probleme betreffen der vorderen federgabel und den bremsen. bei meinem älteren metro gleitet die gabel nicht mehr gewohnt ein und aus sonder stottert beim ausfahren. ich hatte sie geöffnet und von innen poliert und gefettet. nun ist es besser aber immer noch nicht perfekt. als hinteren dämfer hab ich einen manitou air shock verbaut und nun ist es im gelände wie auf einer wolke aber vorne nervt immer noch.
das mit dem bremsen entlüften gestaltet sich bei der verbauten anlage mt4 schwierig. ich bin schon fast verzweifelt da ich das hydrauliköl nicht durchpumpen konnte bis ich den in den bremsgriffen verbauten ventilmechanissmus angepasst habe. entlüften geht immer noch schwer aber besser. nur hält das nicht sehr lang und eine neue anlage mit zügen oder öl ist sehr teuer.

Zum verbauten akku kann ich weiter helfen. einen mußte ich schon ausbauen und ein neuen bms verlöten. beim nächsten mal werde ich den akku neu bestücken.
mit den stärksten erwärblichen zellen hätte der akku 21ah in der konzeption der 18650er original bestückung. also die kapazität org. wie haupt und zusatzakku susammen. diesen sprung könnte auch der zusatzakku erfahren wobei das öffnen nervt weil verklebt.

alternativ könnten auch einzel packs zu 10 stück verlötet (im anhang zu sehen) werden was einen gewaltigen vorteil zur lebensdauer bedeuten würde. dadurch verhindert man das abdriften der zellen. Das abdriften oder ausfallen von zellen dürftet ihr bei der kapazität/lebensdauer und zyklenfestigkeit eures akkus, im langzeittest gemerkt haben.
der preis einer neubestückung beginnt bei den zellen welche ich fand mit 200 euro. geht eigendlich den der original akku soll 600 kosten und hat die halbe kapazität.
vielleicht ginge es noch billiger wenn man einen sehr günstigen akkuverkäufer finden könnte, am besten direkt aus china oder japan.

ich hoffe das meine a2b metro s noch eine weile halten im wissen das fast alles eine spezialanfertigung ist. bei meinem älteren ist schon die rahmennummer nicht mehr ablesbar. wird spannend bei der zuordnung im Versicherungsfall und wenns geklaut wird ist es für immer weg, den die eingravierte rahmennummer vom tretlager taucht nicht in der coc auf. warum wohl?
[DOUBLEPOST=1436235300][/DOUBLEPOST]Gibt es hier noch die kampratte? oder ist er mit seinem metro in rente gegangen?
 

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Zuletzt bearbeitet:
das mit dem bremsen entlüften gestaltet sich bei der verbauten anlage mt4 schwierig. ich bin schon fast verzweifelt da ich das hydrauliköl nicht durchpumpen konnte bis ich den in den bremsgriffen verbauten ventilmechanissmus angepasst habe. entlüften geht immer noch schwer aber besser. nur hält das nicht sehr lang und eine neue anlage mit zügen oder öl ist sehr teuer.
Ich hoffe doch, dass Du nicht wirklich echtes Hydrauliköl (Typ "DOT") in die MT4 gefüllt hast. Da kommt nur relativ preiswertes Mineralöl rein. Wenn man auf die Garantie von Magura pfeift, kann man auch das von Shimano nehmen (1L ca. 20,- Euro. Die Menge reicht dann für 50 Jahre ;-)). Wenn's preiswert sein soll, kannst Du auch was von "Hanseline" nehmen. Hauptsache, es ist Mineralöl. 50ml bis 100ml reichen.

Zum Thema "Entlüften" von Maguras kann ich in Dein Wehklagen einstimmen ;-)

Falls Du tatsächlich DOT-Hydrauliköl eingefüllt ist, wirst Du jetzt wohl komplett neue Bremsen kaufen müssen, denn das Hydrauliköl wird nach und nach die "Innereien" und Dichtungen der Bremsanlage zerfressen. Ein komplettes Set für vorne und hinten (fertig befüllt und mit Bremsscheiben) kostet ca. 200,- Euro.

Alternativ kannst Du dir die Brot&Butter-Bremsen "Shimano XT" angucken. Die kann man auch in gebrauchtem Zustand relativ bedenkenlos kaufen. Sind wie ein VW Käfer: laufen und laufen und laufen...
Die Bremsscheiben kannst Du wahrscheinlich weiter benutzen. Bei eBay wird für ein Set XT-Bremsen um die 160,- Euro aufgerufen (NEU).
 
Hallo unsusi, bei deinem grace sind ja auch die mt4s verbaut. was mich aber umhaut ist das es bei dem neuen grace die selben sind. bei einem 5000 euro rad dachte ich so an mt7 oder 8.

zum belüften: soll das bedeuten das ich mit meinem 15w40 motoröl falsch lag beim befüllen? :p
nein ich habe ein mineralisches öl aus dem fahrradhandel genommen. das problem ist nur das ich vom sattel zum griff kein öl durchpumpen kann zum entlüften. im internet sieht das so einfach aus aber ich habe es fast nicht geschafft. wie geschrieben hab ich am griff einfach ein bischen rumgebohrt damit das öl leichter fließt.
an sich ist die bremse wohl ganz gut aber das entlüften ist grausam.
falls ich die bremse wechseln werde dachte ich an sowas: https://www.sram.com/de/avid/products/bb7-mtn-s-mechanische-scheibenbremse
diese bremse verbauten die amerikaner masiv in ihren metros, weil sie auch keine lust mehr zum entlüften hatten und von der kraft soll sie zur mt4 ebenwürdig oder gar besser sein.
ob die shimanos die geeignete wahl wären? auch im hinblich auf die 200er scheibengröße... 37kg wollen gebremst werden und da ist die mt4 ganz klar am limit.
[DOUBLEPOST=1436268682][/DOUBLEPOST]achso und ein komplettes set befüllt kann ich leider nicht verbauen. die leitungen sind im rahmen verlegt worden und über mehrere ecken. ich müßte die züge einzeln einziehen und dafür den akku und das steuergerät ausbauen. oder einfach die züge o. leitungen von außen befestigen.
[DOUBLEPOST=1436269193][/DOUBLEPOST]ich hab grad gelesen das die magura mt7 mit 4 kolben und 4 klötzen zupackt. das scheint mir eine geeignete wahl zu sein.
die bewertungen sprechen für sich http://www.testberichte.de/p/magura-tests/mt7-testbericht.html
 
Von Maguras kann ich nur abraten. Div. MT8er gewartet, mehrere Bekannte haben diese verbaut, gab sogar Rückrufaktionen wegen möglicherweise brechender Bremsgriffe und all solche "Späßchen". Entlüften war noch nie derart mistig.

Die MT7 hatte ich noch nicht vorliegen, jedoch ist das Vertrauen in die Firma seit 2012/2013 erst angeknackst gewesen und dann den Bach runtergegangen. Daher würde ich sie nicht einmal geschenkt an meinen Projekten einsetzen.

Ich rate hingegen zu Shimano XT/XTR/Saint, Brake Force One / Tune Kill Hill (letzteres ist eine getunte BFO) - das funktioniert zuverlässig, braucht selten entlüftet zu werden und ist (sehr) bissig.

Viele Grüße
Wolf
 
Also wenn schon, dann Klimaanlagen-Hydrauliköl. Dann kann man der Bremse wenigstens zugucken, wie sie sich auflöst ;-)

Leider muss ich aus eigener Erfahrung Wolf zustimmen. Ich würde gerne Magura unterstützen (wegen weil deutsche Firma und so), aber ich habe bis jetzt immer irgendwie Probleme mit Maguras gehabt. Am Pedelec waren Louise eingebaut und da bin ich beim Entlüften fast verzweifelt. Dann war auch noch der hintere Bremskolben defekt - da konnte ich noch so viel entlüften ;-). Hab dann gegen Shimano getauscht und gut ist.

Ich würde auch eine Brake Force One empfehlen (der nächste Schritt wäre wohl, eine Stange aus Stahl in die Felgen zu schmeissen und gleichzeitig einen Enterhaken um den nächsten Baum ;-)). Aber diese Lösung ist sehr teuer.

Das Problem mit den durch den Rahmen gezogenen Leitungen hatte ich auch. Nachdem ich bei meinem Pedelec auch vom Hersteller keine Hilfe bekommen hatte, habe ich die Leitung für Hinten einfach von außen angebracht. Wenn Du keine Ösen oder sowas hast, kannst Du z.B. selbstklebende Kabelbefestigungen nutzen. Die kann man zur Not auch überlackieren, z.B. sowas: http://www.amazon.de/gp/product/B00...lbstklebend&qid=1436293387&ref_=sr_1_1&sr=8-1, sowas: http://www.amazon.de/gp/product/B00...lbstklebend&qid=1436293387&ref_=sr_1_2&sr=8-2 oder sowas: http://www.amazon.de/gp/product/B00...lbstklebend&qid=1436293387&ref_=sr_1_3&sr=8-3. Oder halt Kabelbinder nehmen.

Eine mechanische Scheibenbremse würde ich nicht einbauen. Nicht, dass die wirklich schlecht sind. Aber es kann sein, dass man die auch nachstellen muss. Und gute hydraulische Scheibenbremsen bremsen eigentlich immer besser.

Am Grace sind die MT4 mit 203er Scheiben vorne und hinten verbaut. Gerade wenn Du vorne auch eine 203er Scheibe einbauen möchtest, solltest Du vorher gucken, ob die überhaupt passt und ob die Gabel dafür freigegeben ist. Falls nicht, könnte sich die Gabel verziehen. Eine 203er Scheibe hinten ist meist eine Frage des Platzes. Verziehen tut sich da nix, aber wenn die Scheibe nicht passt, nutzt sie nix ;)

Meine Non-plus-ultra-Bremse, die noch bezahlbar ist, ist die Shimano Saint. Dabei handelt es sich um eine Bremse mit insgesamt vier Kolben. Zwei links und zwei rechts. Die habe ich am Pedelec und musste sie dort tatsächlich entschärfen (also mehr Spiel im Bremshebel durch Luft in der Leitung), weil sie sonst zu bissig gewesen wäre.
Ich habe für mein Grace hier auch schon einen Satz Shimano Saint plus Bremsscheiben liegen. Die kommen dran, wenn die Bremsscheiben der MT4 runter sind.

Andere Hersteller für Bremsen kämen für mich nicht in Frage, da man damit meist das Problem der Ersatzteilbeschaffung hat. Oder es Bremsen mit DOT-Öl sind.

Ich höre nicht drauf, was die Amis benutzen. Die haben es gerne möglichst einfach. Das kann, muss aber nicht besser sein. So wie man halt Ami-Autos mit 300 PS bekommt, die aber eigentlich nur für maximal 110km/h taugen ;-)

Ich bin kein "Shimano-Fanboy" oder "Magura-Hasser". Ich nehme und empfehle das, womit ich die besten Erfahrungen gemacht habe. Die MT4 mit 203er-Scheiben am Grace One bremsen schon ziemlich gut. Nachdem ich die Leitungen getauscht und noch einmal richtig entlüftet habe. Mit Rad wiege ich bis zu 140kg und hatte noch keine Probleme mit einem zu langen Bremsweg. Und diejenigen, die ich mal habe probefahren lassen, waren alle der Überzeugung, dass die Bremsen einen Waffenschein bräuchten. Was die dann erst zu den Saints sagen werden...? :)
Die bescheuerten Gewinde in den Hebeln und anscheinend "eckigen" Wege innerhalb der Bremshebel und Bremssättel machen ein Entlüften schwierig. Das Ganze geht bei Shimanos, wenn man noch so einen "Trichter" zum Aufschrauben benutzt, kinderleicht.

Hier noch zwei Tipps von mir, wenn es mit dem Entlüften nicht klappen will:

1) Sofern man sich sicher ist, dass am Bremssattel keine Luftblasen mehr drin sind, dann die Entlüftungs/Befüllungsschraube am Sattel zudrehen. Die Spritze oben bleibt drin. Dann nur mit der Spritze oben ein paar Mal das Öl in den Bremshebel reindrücken, wieder ein Stück rausziehen, reindrücken, etc. Dabei ebenfalls den Bremshebel ziehen und schnappen lassen und auch mal mit einem Schraubendrehergriff auf den Bremshebel hauen. Das sollte alle Luftblasen lösen. Zum Schluss dann noch einmal richtig mit Druck Öl reinpumpen, Spritze abziehen und flugs die Schraube reindrehen. Das hat beim Grace geholfen. Zum Befüllen und Entlüften war es übrigens zweckmäßig, die Bremssättel abzubauen. Die konnte man dann nämlich leicht gegen den Rahmen schlagen, um Luftblasen zu lösen.

2) Wenn es partout nicht klappt und die Bremse schleichend "schlabbrig" wird, dass ist irgendwo was undicht. Bei mir war es (am Pedelec) am Bremskolben. Man kann das u.a. dadurch erkenne, dass man das Öl sieht - oder den Dreck, der am Öl haften bleibt. Man KANN das eventuell beheben oder reparieren. Ich hab's durch Einbau von Shimano-Bremsen "repariert" ;-)
 
hallo wolf und unsusi, das problem was ich hier sehe ist die dimensionierung der bremsanlage nach anforderungen von ebikes. ist euch aufgefallen das diese bremsen ala mt4 oder break force one und shimanos für rennräder konzertiert sind? das bedeutet das bei diesen Rennradbremsen ein downsizeing extrem betrieben wurde um ein paar gram zu sparen. wir kennen das aus dem automobilbau. neulich hab ich einen motor gesehen mit 2liter hubraum und 500 ps, also 250ps pro liter. warum macht man so ein downsizeing im hinblick auf die lebensdauer des motors? eine kleine "nähmaschiene" soll auf einmal genau soviel ps leistung bringen wie drei moderne 40 tonner lkws? das kann doch nicht gut gehen und soweit ich weiß werden solche maschienen von rennsport fanatikern entwickelt. im rennsport ist es üblich das ein motor oder eine bremsanlage nur eben ein rennen durchhalten soll. was bringen diese hi performance beuteile aber uns wenn wir als altagsnutzer auf kosten der gewichtsersparung nur ärger haben? deshalb kann ich solch vorschläge wie unsusis brake force one für 800 euro nicht ganz ernst nehmen. du würdest ernsthaft in erwägung ziehen diese profibremse an ein 30 kilo fahrrad zu montieren um dich dann über die gewichtseinsparung zu freuen? ich glaub du bringst etwas durcheinander, diese bremse mußte ja so technisch aufwendig entwickelt und konstruiert werden um allerlei nachteile des gewichtsspar wahns in den griff zu bekommen. dafür gibt dann manch einer eben 800 euro aus und freut sich über 5 gramm einsparung. da wundert es mich wenig das auch mal bremshebel abbrechen den die rennrad dimensionierung erlaubt keine stabilen bauteile. schaut euch doch mal die bremse von einem baumarkt roller an. die dinger fahren nur 25kmh aber im bremsen vergleich wirken diese ganzen rennrad bauteile lächerlich.

ich will für mein 37kg metro eine ausreichend dimensionierte bremse ohne den ganzen wartungs ärger. unsusie, deine bedenken das die mechanischen bremsen von avid nachgestellt werden müßten sind irrelevant. das ist nur alle paar wochen ein mal nötig bei täglicher nutzung und dann dauert es nur ein paar sekunden, dank des stell-mechanismuses. die bremsen sind auch für rennräder entwickelt worden so das man auch während des rennens schnell mal die bremse justieren kann.
dieses nachstellen tritt wohl genauso häufig auf wie ich meine mt4 entlüften kann. also zu vernachlässigen.

unsusi ich glaub nicht das du ein magura hasser bist sondern ein ami hasser. ist das nicht auch ein ziemlich einfaches denken von dir das amerikaner es möglichst einfach mögen? oder war das ein lob? haben sie nicht einen viel größeren downhill und rennrad markt als wir? ergo auch das know how? jedenfalls fahren die amerikaner das a2b metro seit 2009 in ihrem lande und verbaut war eine mt4. deren erfahrungswerte sind für mich von ziemlich hoher relevanz den durch ihre fachlich kompetenten a2b metro foren, hab ich viele informationen bekommen ohne welche ich mein metro niemals hätte reparieren können. diese informationen hab ich in deutschen foren nirgends gefunden und das verwundert auch nicht denn in de fahren vielleicht 100 metros rum und 10 von ihren fahren schreiben ihre erfahrungen in ein forum. in amerika gibt es hunderte forennutzer welche durch erfahrungswerte hilfreiche tipps geben konnten. nach dem was ich dort lesen konnte und hier in de gelesen hab verhält es sich genau umgedreht als wie du es annimmst unsusi. wir deutschen sind wohl die einfach denkenden welche glauben das teuer gleich gut sein muß. es gibt viele foren im ami land wo sich leute aus einem downhill bike ein vollwertiges ebike erschaffen haben welches dein grace alt aussehen läßt wobei ich 80kmh schon bedenklich finde. aber an deren kompetenz zweifele ich zu keiner sekunde.
dafür hab ich einfach zu viel gelesen um mir mein urteil zu bilden, sorry.

aber zurück zur bremse, ich werde wohl mal eine mechanische ausprobieren und hoffe das, das nachstellen der einzige nachteil ist. die vorteile im hinblick auf die wartungsfreundlichkeit überwiegen wohl. die schimano saint mit 4 kolben ist auch sehr interessant. aber auch teuer nicht wahr?
[DOUBLEPOST=1436360907][/DOUBLEPOST]noch was zum entlüften, das nadelöhr in der mt4 ist der ausgleichsbehälter am griff. die gummidichtung innen drinn drückt direkt auf das durchflußloch und deshalb hab ich ein bischen gebohrt. im internet fand ich nun eine möglichkeit das zu umgehen. es werden die drei ausgleichbehälter schrauben gelöst, der deckel abgemacht und die dichtung rausgemacht. nun pumpt einer von unten das öl rein und einer saugt es mit einer spritze oben aus dem ausgleichsbehälter. das ist natürlich wahnsinnig aufwändig aber wir sind das bei der mt4 ja gewohnt.
[DOUBLEPOST=1436361170][/DOUBLEPOST]nochwas unsusi, meine mt4 war auch undicht, es war sand zwischen kolben und dichtung weshalb die bremse schwitzte, ich hab den ganzen sattel zerlegt und mit alkohol gereinigt(dichtung muß raus). nun ist sie dicht aber noch lange nicht problemfrei. :(
 
nochwas ist mir aufgefallen, wenn ich das richtig verstehe müßen auch die brake force one nachgestellt werden.
 
Bremsen vom Typ MT4 sind eher nicht für Rennräder gebaut worden. Die bevorzugte Bremsanlage an Rennrädern ist eine kleine, leichte Felgenbremse. Und selbst die würden einige FahrerInnen wohl noch abbauen. Wer bremst, verliert ;-)
Die groß dimensionierten Bremsen dienen eher den Bereichen, wo man entweder sehr schnell oder sehr dosiert (oder beides) bremsen muss. Also im klassischen MTB-Einsatz.
Der Vorteil der Brake Force One ist nicht die Gewichtseinsparung, sondern der eingebaute Bremskraftverstärker. Wer gerne kurz, aber dafür brachial bremst (ich mache sowas gerne ;-)), der benötigt mit einer "BFO" nur noch den kleinen Finger. (Wobei mir das egal ist, weil ich ziemlich kräftige Fingermuskeln habe - ich bremse auch bei meinen aktuellen Rädern ohne BFO und nur mit einem Finger stark genug, dass mir hinterher fahrende Radler reinrauschen würden).
Und ich würde außerdem eine BFO (oder eine CLEG) aus einem anderen Grund einbauen: weil ich es kann. Klingt finanziell unvernünftig, ist es auch :)

Aus meinen Bemerkungen zu den Amis herauszuinterpretieren, dass ich sie hassen würde, würde zu weit gehen. Zu meiner Angestelltenzeit habe ich für drei Ami-Firmen gearbeitet.

Was ich mit dem "Amis mögen es einfach" meinte: schau dir mal deren Pedelecs an, die man von deren Herstellern kaufen kann und schau dir mal europäische Erzeugnisse an. Irgendwie sind wir Europäer in Sachen "Technik" und "Design" voraus. Oder, um es anders auszudrücken: eine mechanische Scheibenbremse ist eine super Technik. Der 80er Jahre. ;-)

Ich würde eine mechanische Scheibenbremse nur in einem Fall einbauen: bei Liegerädern mit mehr als einem Rad pro Achse. Denn dann müssen die beiden Räder möglichst gleichmäßig gebremst werden, was man mit Seilzügen am preiswertesten und besten hinbekommt. Darüber hinaus würde ich eine mechanische Bremse einbauen (egal, ob Scheiben- oder Felgenbremse), wenn ich vor hätte, damit an den Popo der Welt zu fahren. Einen gerissenen Seilzug kann man zur Not irgendwie flicken oder mit einem ähnlichen Draht ersetzen.

Ansonsten gilt für mich: warum sollte ich an einem Rad, was mit mir zusammen 140kg wiegt, bei der Bremse Kompromisse machen?

Das Set für die Shimano Saint kostet ohne Bremsscheibe rund 250,- Euro. Das ist viel, verglichen mit einer billigen mechanischen Scheibenbremse. Allerdings kostet eine BB7 im Set auch schon 90,- Euro. Und da sind weder Bremshebel noch die Züge dabei. Wenn man alles neu kauft, könnte man genauso gut auch eine Shimano XT kaufen. Siehe hier: https://www.bike-components.de/de/S...M785-BL-T785-B-v-h-Set-Scheibenbremse-p36197/
145,- Euro. Die Magura-Bremsscheiben kannst Du wahrscheinlich weiter verwenden.

Die BFO wird nicht nachgestellt. Man kann die Öffnungsweite des Bremshebels verändern (für große und kleine Hände) und man kann per Schraube den Druckpunkt einstellen. Nachgestellt werden muss da nix.
[DOUBLEPOST=1436364506][/DOUBLEPOST]
es gibt viele foren im ami land wo sich leute aus einem downhill bike ein vollwertiges ebike erschaffen haben welches dein grace alt aussehen läßt wobei ich 80kmh schon bedenklich finde. aber an deren kompetenz zweifele ich zu keiner sekunde.
dafür hab ich einfach zu viel gelesen um mir mein urteil zu bilden, sorry.
Gibt's hier auch. Aber darüber hinaus gibt's hier auch sowas wie die StVZO, die den Einsatz von wirklich Spaß machenden Fahrzeugen im öffentlichen Raum verbietet. Die Amis (oder Engländer) haben zwar auch ihre Regeln, aber die sind weitaus Bastler freundlicher gestaltet.

Aber egal, für welche Bremse Du dich entscheidest: ich glaube, wir sind uns einig, dass die MT4 nicht das beste Stück deutscher Ingenieurskunst ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
natürlich ist eine hydraulik bremse mit bremskraftverstärker toll und wenn geld keine rolle spielt warum nicht, aber ich suchte etwas wartungsfreundliches.
ist es nicht absehbar das eine schimano saint oder eine mt7 mit dem alter und nach ein paar 1000 kilometer genauso rumspinnt wie die mt4? natürlich, wenn ich eine neue mt4 nehme ist alles erst einmal super aber der langzeittest sagt was anderes. lies dir mal diesen test zu deiner superbremse durch: http://www.rund-ums-rad.info/testbericht-zur-brake-force-one/

da hat diese bremse nach einer groben ausfahrt schon probleme?
ist ja auch klar, je mehr technik in einem system verbaut ist desto mehr kann kaputt gehen. ich will etwas einfaches robustes auch wenn es technik der 80er ist. das fahrad an sich ist eine technik aus dem 19ten jahrundert aber es hat wohl einige verbesserungen gegeben. die bb7 ist jedenfalls nicht vergleichbar mit den standart mechanischen an einem aldi rad und deshalb wohl der preis. ein passendes set up kostet auch soviel wie eine hydraulische keine frage aber mich würde ein langzeittest beider systeme interessieren und ich bin mir fast sicher das eine gute mechanische für uns altagsnutzer besser kommt eben weil wartungsfreundlicher und auf lange sicht billiger.

Ansonsten gilt für mich: warum sollte ich an einem Rad, was mit mir zusammen 140kg wiegt, bei der Bremse Kompromisse machen?
wieso kompromisse machen? hier geht es um praktikable lösungen.

Gibt's hier auch. Aber darüber hinaus gibt's hier auch sowas wie die StVZO, die den Einsatz von wirklich Spaß machenden Fahrzeugen im öffentlichen Raum verbietet. Die Amis (oder Engländer) haben zwar auch ihre Regeln, aber die sind weitaus Bastler freundlicher gestaltet.
Ich meinte nur das technische know how und jemand der ein ebike aus teilen zusammenbaut welches dem grace dann noch überlegen ist verdient meine anerkennung. wir deutschen müßen ja die räder teuer komplett kaufen wegen zulassung was dazu führt das im reparaturfall kosten jenseits von gut und böse auf uns zukommen.
oder in meinem fall: wenn etwas an meinem metro kaputt geht bekomme ich keine ersatzteile.
wäre der eigenbau erlaubt dann würde ich mir einen downhill rahmen nehmen und alle anbauteile selbst bestimmen. 5000 watt motor versteht sich aber nur bis 45kmh weil ich bin nicht lebensmüde, ich will einfach mal die kraft eines 5kw motors im gelände austesten. die 500 vom metro tun sich da sehr schwer...

so in etwa wie hier:
wer sagt bei diesem rad noch das die amis sehr einfach sind?
 
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