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Ultramotor A2B Metro / HeroEco A2B Metro / A2B Oktave - Probleme, Erfahrungen, Links

Also die XT-Bremsen von Shimano werden wohl Deinem Anspruch Wartungsfreundlichkeit gerecht. Meinem jedenfalls werden sie gerechnet. Die sind zig-fach an vernünftigen Trekking-Rädern verbaut. Und wenn der Rad-Zusammenbauer nicht gepfuscht hat, dann brauchen die meisten XT-Bremsen nie irgendeine extra Wartung. Man muss nur von Zeit zu Zeit die Beläge oder Bremsscheiben wechseln. So ist das zumindest an den Rädern von Bekannten. Und meine von mir verbaute Shimano Saint und auch die XT haben seit dem Einbau nicht einmal irgendeine Form von Nachstellerei oder Entlüftung gebraucht. So soll es doch sein, oder?
Es muss nicht unbedingt die XT-Version sein. Du kannst ja die XT-Bremsen gebraucht bei eBay kaufen - ich würde das jedenfalls machen, wenn ich nicht allzu viel Geld investieren wollte. Oder Du nimmt die etwas niedriger im Preis angesetzten Bremsen der "SLX"-Version: https://www.bike-components.de/de/S...benbremse-BR-M675-mit-G01S-Resinbelag-p35768/
Die fallen auch in die Rubrik "1000-fach verbaut". Da bekommst Du relativ viel Bremse für relativ wenig Geld.
 
Hio Knut,

.. das problem was ich hier sehe ist die dimensionierung der bremsanlage nach anforderungen von ebikes.
da sehe ich kein Problem. Von der XT über die Saint bis hin zur BFO sind alle diese Bremsen, was die technische Ausführung anbetrifft, extrem leistungsstark. Dagegen sind die MT2 bis MT8 "laue Lüftchen".

Alle diese Bremsen sind nicht für "Rennräder" entwickelt, sondern für MTBs, Downhillbikes, Trialer, Freeridebikes usw.

.. das bedeutet das bei diesen Rennradbremsen ein downsizeing extrem betrieben wurde um ein paar gram zu sparen. wir kennen das aus dem automobilbau. neulich hab ich einen motor gesehen mit 2liter hubraum und 500 ps, also 250ps pro liter. warum macht man so ein downsizeing im hinblick auf die lebensdauer des motors? eine kleine "nähmaschiene" soll auf einmal genau soviel ps leistung bringen wie drei moderne 40 tonner lkws?
Das Downsizing wurde natürlich an jenen Stellen betrieben, an welchen günstigere Produkte Masse aus dem einfachen Grund haben, da Bearbeitungszeit und festigkeitsbezogen optimaleres Material samt seiner Bearbeitung (das kannst nicht gießen...) den Großteil der Investitionskosten ausmachen würde.

Nebenbei lassen sich somit leichtere Bremsen teuerer verkaufen - mit "Dimensionierung, welche die Lebenszeit drastisch verkürzt" hat dies nichts zu tun. Natürlich kann es vorkommen, dass bei derart durchkalkulierten Statikberechnungen etwas bricht, da ein Fehler vorlag, das Material nicht homogen war, der Aufbau nicht homogen war, ... - und natürlich wird eine drastisch auf Leichtbau entwickelte Bremse wie die BFO bei solch einem Berechnungsfehler deutlich einfacher brechen, als eine Bremse, die einem Aluklotz mit zehn Gewinden und Löchern gleicht.

Andererseits schleppt einer bei Letzterer mehrere hundert Gramm unsinniges, nicht verwendetes, statisch gesehen nicht notwendiges Gewicht mit herum.

das kann doch nicht gut gehen und soweit ich weiß werden solche maschienen von rennsport fanatikern entwickelt.
Natürlich kann das gutgehen. Das Gewicht sagt nichts, Null, über die Stabilität aus. Es gibt derart viele Aufbauvarianten, Materialsorten, Legierungen, Bearbeitungsmethoden, Berechnungsmethoden, dass ein zu hohes Gewicht vor allem auf eines hinweist: Wenig Motivation, es besser zu fertigen. Oder aber wenig Motivation, zusätzliche Arbeit durch präzisere/detailliertere Bearbeitung zu erleiden (= mehr zu investieren).

Das ist gerade bei Billigbremsen der Fall. Diese sind technisch (die Bremssättel) ein Aluklotz mit einigen Fräsungen, Gewinden und Bohrungen. Weder sind sie gewichtsoptimiert (erhöht Bearbeitungszeit & Kosten), noch sind sie nachbearbeitet (verbessert Optik, Oberfläche, Passgenauigkeiten), sondern nach dem Herausplumpsen aus der Alugussform werden sie einige Sekunden CNC-bearbeitet, was die notwendigsten (gießtechnisch nicht zu erreichenden) Punkte anbetrifft und fertig.

Da gegossene Alusorten jedoch deutlich geringere Festigkeiten aufweisen, als gewalzte Legierungen, muss der Aluklotz keinesfalls bruchstabiler sein, als die mehrere Minuten aus einem Block hochfesten Aluminiums herausgefrästen Leichtbaumodelle. Eher ist das Gegenteil der Fall.

im rennsport ist es üblich das ein motor oder eine bremsanlage nur eben ein rennen durchhalten soll. was bringen diese hi performance beuteile aber uns wenn wir als altagsnutzer auf kosten der gewichtsersparung nur ärger haben?
Kein großer Hersteller baut Dir als Konsument Tuningteile in Deutschland, welche nur ein Fahrradrennen durchhalten - diese gibt es vielleicht als Teammitglied eines Sponsored Teams von größeren Unternehmen, jedoch nicht im Handel. Und selbst, wenn Rennevents aus der Garantie ausgeschlossen werden, wird Wert darauf gelegt, dass mindestens die ersten 6 Monate (der Gewährleistungsansprüche ggü. dem Händler) kein Ausfall auftritt.

Derartige Extreme-Leichtbauteile (wozu keine käufliche Bremse gehört.. wozu auch keine käufliche Schaltung, kein käuflicher Laufradsatz von großen Firmen usw. gehört..) wirst Du entweder als Auftragsfertigung unter Ausschluss von Garantie oder Gewährleistung als "Do-It-Yourselfkomponente" erhalten, jedoch in keinem Fall als frei käufliche (Massen)Produktionsware.

Wieso? Weil es sich nicht rentiert.. Alle Modelle, welche auf dem Markt sind und welche Du direkt beziehen kannst, sind nicht auf "Haltbarkeit nur ein Rennen" ausgelegt. Einzelstücke, nachträglich bearbeitete/erleichterte oder in Auftrag gegebene Produkte sind etwas Anderes, doch darüber liest Du keine Reviews im Netz.. maximal Erfahrungsberichte des Besitzers.

deshalb kann ich solch vorschläge wie unsusis brake force one für 800 euro nicht ganz ernst nehmen. du würdest ernsthaft in erwägung ziehen diese profibremse an ein 30 kilo fahrrad zu montieren um dich dann über die gewichtseinsparung zu freuen? ich glaub du bringst etwas durcheinander, diese bremse mußte ja so technisch aufwendig entwickelt und konstruiert werden um allerlei nachteile des gewichtsspar wahns in den griff zu bekommen. dafür gibt dann manch einer eben 800 euro aus und freut sich über 5 gramm einsparung. da wundert es mich wenig das auch mal bremshebel abbrechen den die rennrad dimensionierung erlaubt keine stabilen bauteile.
Nun, ich sage es mal so: Ich hatte vor, drei(!) BFO zu erwerben und eine an jedes Rad meines Projektes zu hängen, selbst, wenn am Hinterrad eine Bremse bei Trikes nicht sinnvoll ist, da sie eher zu Ausbrechen führt, als dass sie ernsthaft verzögern könnte.

Und ich schwimme nicht in Geld, schätze jedoch durchdachte, hochwertige und leichtgewichtige Technik.

Die BFOs der ersten Revision hatten in der Tat bescheidene Bremshebel und andere Bugs - jedoch sind diese tauschbar. Die Hydraulik selbst funktioniert bei mehreren Nutzern aus meinem Bekanntenkreis problemlos. Seit 2014 gibt es Revision 2 mit neuen Bremshebeln (deutlich angenehmer, deutlich problemloser meines Gefühls nach) sowie Optimierungen der Hebelaufhängung. Allerdings sind derartige Bremshebel nicht dazu gedacht, sich dranzuhängen.

Dafür gibt es die Möglichkeit zum Wechsel, falls jemand das Ding unbedingt malträtieren möchte. Ich sehe wenig Sinn hierdrin, denn der technische Aufbau ist so konzipiert, dass der Nutzer nur geringe Fingerkraft benötigt, die Finger bei langen Abfahrten eben nicht ermüden.

.. im bremsen vergleich wirken diese ganzen rennrad bauteile lächerlich.
Wie ich schrieb, für mich wirken eher gegossene "ach so massive" Klötze lächerlich, wie sie im Rollerbereich Verwendung finden. Deren Bremskraft muss keinesfalls höher angesiedelt sein, als jene einer 300g Bremse (ohne Scheibe).

ich will für mein 37kg metro eine ausreichend dimensionierte bremse ohne den ganzen wartungs ärger. unsusie, deine bedenken das die mechanischen bremsen von avid nachgestellt werden müßten sind irrelevant. das ist nur alle paar wochen ein mal nötig bei täglicher nutzung und dann dauert es nur ein paar sekunden, dank des stell-mechanismuses.
Die Avid BB7 sind bremskraftseitig deutlich im Nachteil vs. Vierkolbenbremsen wie der Saint z.B. - selbst vielen Zweikolbenbremsen steht sie deutlich nach.. Dazu kommt ein mechanischer Zug, welcher seine ganz eigenen Problemchen mitbringt (keine Luftblasen, jedoch Verstopfung, Probleme bei tiefen Temperaturen und Feuchtigkeit, Korrosion (je nach Zugmaterial), Ausfransen usw.

unsusi ich glaub nicht das du ein magura hasser bist sondern ein ami hasser. ist das nicht auch ein ziemlich einfaches denken von dir das amerikaner es möglichst einfach mögen?
Wieso soll er ein Amihasser sein, wenn er Fakten erwähnt? Wenn ich eines in gut 25 verschiedenen Themenbereichen in verschiedenen Foren zu komplett verschiedenen Produkten/Hobbys sah, dann, dass die Amis simple Lösungen lieben.

Das ist nichts Schlechtes oder Gutes für sich, keine Herabwürdigung oder Lob, es ist eine Aussage zu der Art Lösungen, welche die Amis oftmals nutzen, verwenden, aufbauen. Und diese kann ich unterschreiben.

Wieso sollte jemand die Amis deshalb hassen? Genauso könntest Du zu mir sagen: "OOhhh, der Wolf overengineert alles!" - würde ich sagen: "Jo, ich mag es kompliziert, featurerich, dennoch zuverlässig, funktionell und leichtgewichtig. Funktioniert wunderbar." Ist ebenfalls die Wahrheit.

.. jedenfalls fahren die amerikaner das a2b metro seit 2009 in ihrem lande und verbaut war eine mt4.
Mag sein, nur siehst Du den falschen Grund für die Nutzung der Maguras: Es ist nicht ihre Leistungsfähigkeit oder ihr Image als Solches. Es ist ganz simpel: Die Preisempfehlungen Seitens Maguras waren bei ihrem Release (genauso wie MT6, MT8 usw. usf.) over the sky - deutlich übertrieben zu hoch. Im Ultrapremiumsektor angesiedelt, dagegen waren selbst Highenddownhillbremsen wie die Shimano Saint "günstig".

Und dann? Haben viele Händler, Reseller und Privatleute aufgrund ihrer Unzufriedenheit sowie der anschließend reduzierten Einkaufspreise (von Magura versteht sich, für die Großhändler) die Bremsen verhökert. Teilweise MT8 im Set für 250€ neu, zu einer Zeit, in welcher sie bei Magura noch mit 450€+ beworben wurden.

Da Magura mit diesem wahrlich nicht besonders tollen, innovativen oder robusten Bremsenkonzept zuerst den Ruf einer "Edelbremse" durch überzogene Preisempfehlungen erzeugte (und teilweise immer noch erzeugt..), diese jedoch deutlich günstiger zu beziehen waren (teilweise unter Mitbewerberpreisen für robustere, problemlosere, jedoch schwergewichtigere Lösungen), setzten viele Bikeshops, Bikehersteller, eBikekonzeptler auf.. Du ahnst es - die als "Edelhighendbremse" beworbenen MT-Brakes.

.. in amerika gibt es hunderte forennutzer welche durch erfahrungswerte hilfreiche tipps geben konnten. nach dem was ich dort lesen konnte und hier in de gelesen hab verhält es sich genau umgedreht als wie du es annimmst unsusi. wir deutschen sind wohl die einfach denkenden welche glauben das teuer gleich gut sein muß. es gibt viele foren im ami land wo sich leute aus einem downhill bike ein vollwertiges ebike erschaffen haben welches dein grace alt aussehen läßt wobei ich 80kmh schon bedenklich finde. aber an deren kompetenz zweifele ich zu keiner sekunde.
Sicher gibt es in einem Länderverbund (in Bezug auf die Gesetze), in welchem eBikes in weiten Teilen mit deutlich höheren Leistungswerten als bei uns/in Europa problemlos legal und ungestört gefahren werden können und dürfen, deutlich mehr Nutzer ebendieser eBikes.

Genauso wirst Du dort drüben deutlich mehr Nutzer von 500W bis X kW Controllern und Motoren finden. Hier bei uns existiert leider eine Masse an unnötiger Bürokratie, welche die Nutzung nicht bloss erschweren, sondern teilweise verunmöglichen, da nicht jeder Gesetzesbrüche für ein Spasshobby hinnehmen möchte.

Als Gegensatz hierzu findest Du in DE deutlich mehr 250W Pedelecnutzer und deutlich mehr Erfahrung in diesem Bereich - wieso? Weil diese bei uns das legale, versicherungs- und erlaubnisfreie Maximum darstellen..

Das sagt über die Kompetenz in erster Linie erstaunlich wenig aus, denn wenn jemand sich in High Power E-Mobility-Foren englischsprachiger Hobbyisten herumtreibt, kommt ein nicht zu verachtender Teil aus der EU - nur, dass diese ihr Hobby dann entweder illegal, auf Privatgelände oder semi-legal (im Straßenverkehr unauffällig) durchführen, solange die jeweiligen Kontrollen des jeweiligen Landes nicht komplett ignorant oder aber korrupt sind..

Massig Kompetenz besitzen diese genauso, nur leben viele Interessierte sie halt nicht illegal aus, sondern z.B. in XX kW Modellbaumodellen. ;)..

.. aber zurück zur bremse, ich werde wohl mal eine mechanische ausprobieren und hoffe das, das nachstellen der einzige nachteil ist. die vorteile im hinblick auf die wartungsfreundlichkeit überwiegen wohl. die schimano saint mit 4 kolben ist auch sehr interessant. aber auch teuer nicht wahr?
Nachteile zu den Zügen habe ich Dir oben einige genannt, Nachteile der Bremskraft ebenfalls. Die Shimano Saints sind Vierkolbenbremsen, korrekt. Bezahlbar sind sie auch, allerdings gibt es zwischen mechanischen Bremsen mit wenig Wert auf Toleranzen und Optik (was bei mechanischer Bremsung sich weniger in der Wirkung niederschlägt, als bei hydraulischer) und Highend-Downhillbremsen natürlich Preisunterschiede.. Firmen verkaufen ungerne Wissen, Entwcklung und Arbeit(szeit) in physikalischer Form für Dumpingpreise.

Die BB7 ist mechanisch so simpel wie eine Felgenbremse - das macht sie nicht zwangsläufig schlecht oder unbrauchbar, im Gegenteil, der Preis ist gut - doch Topbremsen sehen ganz anders aus.

ist es nicht absehbar das eine schimano saint oder eine mt7 mit dem alter und nach ein paar 1000 kilometer genauso rumspinnt wie die mt4?
Sicher nicht. :)

ist ja auch klar, je mehr technik in einem system verbaut ist desto mehr kann kaputt gehen.
Die BFO ist -DIE- Leichtbaubremse, bedeutet, dort wurde natürlich das Gewicht gedrückt, wo nur möglich. Dass einige Problemchen (welche nur bei wenigen Nutzern auftraten, abgesehen vom bescheiden designten Bremshebel..) erst mit der zweiten Revision behoben wurden, sehe ich als normal an.

Bei Magura sind die aktuellen MT2/4/6/8 ebenfalls nicht mehr, wie sie bei Release waren, nur waren deren Fehler (der 6/8) derart gravierend, dass man sie sofort zurückrief:

http://www.magura.com/de/austausch-mt/start.html

Dagegen ist ein bescheiden geformter Bremsgriff der 1. Revision (wofür Umbaumöglichkeiten existieren, sofern gewünscht) oder Dreckprobleme eher geringfügig.

.. und ich bin mir fast sicher das eine gute mechanische für uns altagsnutzer besser kommt eben weil wartungsfreundlicher und auf lange sicht billiger.
Inwiefern "besser"? Mir kommen zumindest keine Züge (überhaupt) mehr an Fahrräder, diese wären deutlich schlechter (für mich), als andere Lösungen.

Ich meinte nur das technische know how und jemand der ein ebike aus teilen zusammenbaut welches dem grace dann noch überlegen ist verdient meine anerkennung.
Na, DAS ist nun wirklich kein Problem, wenn keinerlei Zwangsvorgaben und Prüfungen bestehen..

wir deutschen müßen ja die räder teuer komplett kaufen wegen zulassung was dazu führt das im reparaturfall kosten jenseits von gut und böse auf uns zukommen.
Müssen nicht, es gibt genug Konstrukteure in der EU und auch Deutschland mit Fahrrädern, welche bei weniger Leistung schneller/besser fahren. Nur: Die dürfen damit nur auf Privatgelände legal fahren.. Natürlich sind es dadurch bedeutend weniger, als wenn jeder damit legal fahren dürfte.. Wer hat gerne Hobbys, welche er nicht oder nur stark eingeschränkt ausleben darf, ohne sich strafbar zu machen?

noch was unsusi, zeig mir was vergleichbares aus deutschen lande: http://www.stealthelectricbikes.com/stealth-b-52-bomber/
Was soll er Dir zeigen? Von Privat habe ich bereits gut drei Dutzend solcher Vehikel in der EU gesehen. Kommerziell bietet sie hier keiner an, da dann solche unlustigen Dinge wie Produkthaftung, Ansprüche hier, gesetzliche Vorgaben dort, keine Nutzungserlaubnis da usw. dazukommen..

Viele Grüße
Wolf
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Die Gatorbrakes sind leider nicht besser, als aktuelle Vierkolbenbremsen, eher schlechter. Es gab auch mal eine Achtkolbenversion, die war noch unsinniger (da fehlt dann einfach das Volumen im Bremsgriff, um alle Kolben sinnvoll anzudrücken..).

Viele Grüße
Wolf
 
ok danke für die tipps, ich muß mir das nochmal überlegen mit der schimano aber wenn dann würde ich zur 4 kolben bremse greifen.
du sagtest ja keine kompromisse, was sagst du dazu? http://www.ebay.com/itm/Gatorbrake-...-Left-900-IS-Right-Rear-1500-IS-/370728396895
Nix. Viel Rauch um nix jedenfalls :) Diese Gatorbrakes-Dingers sollen nicht so toll sein, wie der Preis erhoffen lässt. Außerdem hat man da das Problem der fehlenden Ersatzteile. Wenn Du auf Design stehst und Geld verbrennen möchtest, dann nimm lieber die Brake Force One oder eine von Trickstuff: http://www.trickstuff-shop.de/epage...Shops/TrickstuffGmbH44313886/Products/SBC4STD. Kosten nur 400,- Euro. Brauchst zwei Stück davon ;-)
Ich glaub', in die CLEG 2 passen auch die Bremsbeläge einer MT4. Kannst also hinterher ca. 20,- Euro sparen ;-)))

Aber nochmal: die Brot-und-Butter-Shimano-XT-Bremsen sind gut und einmal vernünftig montiert, halten die solange, bis man das Rad verschrottet. Denn das Mineralöl wird nicht "schlecht" und zieht auch kein Wasser (wie DOT-Öl). Man kann die XT-Bremsen neu oder gebraucht kaufen - solange bei den gebrauchten kein Öl austritt und die Kolben sich bewegen, kann man die bedenkenlos kaufen. Ersatzteile oder Adapter für unterschiedliche Befestigungen oder Bremsscheibengrößen gibt's auch noch die nächsten Jahrzehnte. Müsste ich auf's Geld achten, würde ich zusehen, eine XT gebraucht zu bekommen. Vielleicht würde ich dafür auch bei meinem Radschrauber um die Ecke nachfragen, ob da nicht ein Kunde eine XT gegen was besseres/teureres tauscht und ob ich dann das Set mit den XT-Bremsen für einen kleinen Preis haben könnte. Wenn's Geld noch weniger ist, würde ich nach den SLX-Versionen Ausschau halten. Da bekommt man viel Leistung für relativ wenig Geld.
Und wenn Du wirklich gut bremsen möchtest, dann sieh zu, dass die Bremsscheiben möglichst groß sind. 203mm bremst besser als 160mm ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo Wolf, da hab ich ja was losgetreten nicht war? ich zweifle nicht an deiner kompetenz was bremsen betrifft denn was du schreibst scheint plausibel. aber im enzelnen werde ich deine aussagen mal hinterfragen.

im automobilbau werden je nach performance anfordereungen die fahrzeugkomponenten bemessen und ausgewählt. das heißt, das je mehr ps ein auto hat desto größer und leistungsstärker dessen bremse. bei fahrrädern gibt es diese ps klassen nicht, der fahrer welcher mit 350 watt eigentretleistung zu gange ist hat gewisse anforderungen an seine bremse und genau danach werden diese doch auch bemessen. hersteller werden doch bei der entwicklung einer bremsanlage nähmlich immer dieses grund setup an anforderungen ihres produktes berücksichtigen und danach ihr produkt gestalten. für mich als laien wirkt es rein logisch und plausiebel das eine gewichtsoptimierte bfo anlage um bereich 800 euro ehr an ein vollcarbon rahmen gehört welcher an sich vielleicht 4 kilo wiegt. auf den hersteller entwicklungs prüfständen wird doch eine bremsanlage welche einen carbonrahmen samt sportlichen 60 kilo fahrer bremsen soll (ein 120 kilo mensch kauft sich wohl nicht solch ein fahrrad) danach getestet und ihre bremskraft für gut befunden anhand der parameter und eben weil die entwicklung vorrangeschritten ist und berechnungen immer genauer werden.

also bedeutet das deiner meinung nach das diese teuren performance bremsen eben immer gut und alles bremsen auch fernab ihrer gedachten einsatzbereiche?
jetzt stell dir vor da kommt dieses stealth bomber ebike mit eigenen 53 kilo und auf ihm ein ami 120 kilo fahrer mit 80kmh daher, vorher gebremst durch eine 8 kolben anlage (für mich plausibel) und nun durch eine magura mt8 welche eben an ein carbonrahmen gehört, wiel bedingungsloser leichtbau und wo auch gerne mal der hebel bricht. jetzt soll eine anlage ca 170kg mit 80kmh bremsen welche für bedingungslosen leichtbau entwickelt wurde und das auch noch im gelände downhill?
tut mir leid aber soweit reicht meine fantasie nicht als das, dies auch nur annähren möglich wäre und diese bremsklasifizierungen keine rolle spielen denn dumf gesagt: was teuer ist, ist auch gut und bremst alles.

nochmal zum downsizing: http://www.bild.de/auto/auto-news/auto-awards/das-sind-die-moehren-des-jahres-33930240.bild.html
ein beispiel was das meiner erfahrung nach bedeutet und bände über die zu erwartende lebensdauer spricht.
Du meinst downsizing sei eine inovation aber das stimmt eben nur teilweise den autos und bestimmt auch fahrräder werden auch durch neue materialien bis ans limit des vertretbaren entwickelt und downgesizet. diese teile funktionieren, aber erlauben keine spielräume mehr. fehleinschätzungen führen oft zum totalausfall.
beispiel: apple wollte gerne das dünste smartphone der welt und daraus wurde bentgate oder warum ist die banane krumm?
auch hier wurden durch eine fehleinschätzung millarden schäden verursacht und das bei einem gerät wo bestimmt 1000 ingenieure sich ihren kopf drüber zerbrochen haben.
in nischenmärkten wie exotiscche ebikes und fahrradteilen sitzt manchmal bestimmt nur ein kopf dahinter. beweißt auch die grace one diskusion mit unsusi wo festgestellt wurde das beim akku ein entscheidenes bauteil weggelassen wurde: der bms. selbst die ami bastler der endless sphere können das besser, wo ich bei ihren umbauten immer ein bms fand und deshalb schrieb ich auch von ami fahrradbauern welche dinge entwickelten die dem grace überlegen sind. das hat nichts mit gesetzen und paragraphen aus de zu tun denn es sollte ehr verboten werden li ion akkus ohne bms zu betreiben. es ist bei der entwicklung weniger von belang die muskeln spielen zu lassen, was in de ja nicht erlaubt ist sondern das einfach elementare komponenten wie der akku und die bremse stimmen und genau daran haperts gewaltig.

Natürlich kann das gutgehen. Das Gewicht sagt nichts, Null, über die Stabilität aus
im kern steht das gewicht eines materials auch im verhältniss zu seiner festigkeit ergo stabilität. ich weiß aber was du meinst und genau um das problem der wahl von komponenten im kleinen sowie die wahl von ganzen bauteilen im großen, nach anforderungen an schwere/schnelle ebikes ging es mir.

zu der avid bb7 kann ich deine bedenken verstehen aber es gibt auch hochfeste wasserdichte züge nach anforderungen dieser bremse, das viele ein einfaches sich ausfransendes seil verbauen mit falschen bremsgiffen ist ein anderes problem. mit der richtigen ausstattung soll die bb7 aber nicht schlechter als eine hydraulische sein.
natürlich ist eine 4kolben bremse von magura oder schimano bestimmt besser obwohl ich auch denke das die anzahl der kolben kaum eine rolle spielt den der bremshebelhub/druckkraft (nennt man das so?) bleibt der gleiche und so auch die übertragene kraft nur eben besser verteilt, zb auf größere belege.

Hallo unsusi, danke nochmal für die tipps zu shimano welche ich gen in betracht ziehen werde. die großen scheiben sind am metro schon original, vorne 200er und hinten 180 wobei auch 203 er passen müßten. eigendlich brauch ich auch nur eine starke bremse für hinten womit ich die kosten halbiert habe. ich muss mir das nochmal überlegen aber speziel hinten sind die maguras schrott. manchmal wenn ich schnell fahre kommt da nicht viel. nur bei der benutzung von beiden zusammen mit viel druck.
 
Hallo Knut,

im automobilbau werden je nach performance anfordereungen die fahrzeugkomponenten bemessen und ausgewählt. das heißt, das je mehr ps ein auto hat desto größer und leistungsstärker dessen bremse.
das stimmt.

das heißt, das je mehr ps ein auto hat desto größer und leistungsstärker dessen bremse.
Hmm, weniger. Es werden teils redundante Scheiben verbaut (um einseitigen Ausfall zu vermeiden), andererseits natürlich für eine starke Verzögerung, jedoch mit Blick auf die Ableitung der Temperatur, bevor die Bremsen versagen.

Die Auslegung muss demnach nicht hauptsächlich mit der Verzögerungsleistung zu tun haben, es kann auch soweit gehen, dass die Zuverlässigkeit und Temperaturbeständigkeit dadurch verbessert wird.

bei fahrrädern gibt es diese ps klassen nicht, der fahrer welcher mit 350 watt eigentretleistung zu gange ist hat gewisse anforderungen an seine bremse und genau danach werden diese doch auch bemessen.
Fast richtig: Sie werden nach der Art des Einsatzes bemessen, denn die Eigenleistung des Fahrers ist nur ein winziger Anteil an der Gesamtenergie (Beispiel: Downhill, Freestyle, Bergabfahrten im Alltag).

Da sich die Bremsenhersteller allerdings von ihren Mitbewerbern absetzen wollen, wird sowohl an Bremsleistung, als auch an der Gewichtsreduktion gearbeitet (Zuverlässigkeit nicht zu vergessen), um ein Argument / Kaufanreiz trotz erhöhtem Preis liefern zu können.

für mich als laien wirkt es rein logisch und plausiebel das eine gewichtsoptimierte bfo anlage um bereich 800 euro ehr an ein vollcarbon rahmen gehört welcher an sich vielleicht 4 kilo wiegt. auf den hersteller entwicklungs prüfständen wird doch eine bremsanlage welche einen carbonrahmen samt sportlichen 60 kilo fahrer bremsen soll (ein 120 kilo mensch kauft sich wohl nicht solch ein fahrrad) danach getestet und ihre bremskraft für gut befunden anhand der parameter und eben weil die entwicklung vorrangeschritten ist und berechnungen immer genauer werden.
Die Brake Force One bzw. Tune Kill Hill ist eine Leichtbaubremse, das stimmt, doch ihre Bremsleistung ist darauf ausgelegt, eine höhere Verzögerung zu bewirken, als andere Bremsen. Das lässt sich auch recht simpel erklären:

Die Energie zum Bremsen, demnach zum Anpressen der Kolben kommt aus den Fingern am Bremsgriff. Je mehr Kolben es sind, desto geringer wird jeder einzelne Kolben angedrückt (Wegstrecke), dafür erzeugt die Verteilung auf mehrere Druckzonen an den Bremsbelägen eine größere Reibekraft.

Bei Bremsen mit mehr als vier Kolben kann das Ganze umschlagen, da sie zumeist keine Stufenlösung wie die BFO verwenden: Du drückst und es drückt die Kolben an. Nachdem die Beläge die Scheibe erreichen, musst Du immer noch massiv drücken. Dies kann ihre Vorteile aushebeln, da die Bremsfläche einer Vierkolbenbremse mit sinnvollen Belägen im Normalfall groß genug und ihre negativen Effekte noch gering sind. Entgegen einem KFZ haben Fahrräder keinen elektrischen/pneumatischen Bremskraftverstärker.

Die Technik der BFO realisiert eine Zweistufenbewegung: Erst werden die Bremsbeläge schnell (mit geringem Druck) angedrückt, nachdem sie einen Widerstnd erhalten (an der Scheibe anlegen) schaltet die Mechanik der Pneumatik auf wenig Bewegung bei hohem Druck um. Somit lässt sich mit vergleichsweise geringer Fingerkraft eine hohe Verzögerung herstellen.

Das System kann natürlich von der Realisierung her Schwächen besitzen, z.B. dass die Umschaltung hakelt oder Ähnliches, genauso, wie die MT8-Bremsgriffe brechen können. Es ist dennoch ein deutlicher Unterschied zu dem üblichen System, a la: "Drück den Hebel und Du drückst die Kolben über die gesamte Distanz gleichmässig weiter/an".

Das Prinzip ist demnach unabhängig vom Gewicht der Bremse, denn Du setzt die Bremskraft rein durch die Nutzung Deiner Fingermuskeln um/ein. Daher lässt sich auch mit leichtgewichtigen Bremsen, solange alle Komponenten passend zum auftretenden Druck, der Erhitzung, etwaigen mechanischen Beanspruchungen (Schlägen, Stössen) usw. aufgebaut sind, eine sogar verbesserte Verzögerungsleistung erzielen.

Bei KFZ ist das etwas anders gelöst, denn wenn dort z.B. zwei Bremskreisläufe für doppelte Vorderradbremsen existieren, wird ein Bremskraftverstärker (z.B. eine Pumpe oder eine mechanische Hydrauliklösung, weche durch den Motor angetrieben wird) mit eingesetzt. Somit bleibt die auszuübende "Fingerkraft" oder "Fusskraft" beherrschbar.

Die BFO wird sowohl an 1 Kg als auch an 7 Kg Fahrradrahmen montiert (an Uprights), das weiss ich aus Berichten. Bei eBikes wiegt der Rahmen (Stealthbomberähnlich mit Akkukompartment) eventuell sogar 20 Kg.

Wenn jemand jetzt zwei Magura Felgenbremsen, zwei Shimano Billigstbremsen o.Ä. montiert, kommt die zu erreichende Bremskraft natürlich an ihre Grenzen, da die Verzögerungsleistung nicht wirklich effizient, geschweige denn untersetzt, zweistufig, aufgebaut wird. Somit wird, wenn der Fahrer z.B. 80 km/h fährt, er schon ziemlich ziehen müssen und die Bremsen evtl. überhitzen, falls er einen steilen Abhang herunterfährt.

Hier kommen die verbesserten Lösungen ins Spiel: Da eine Shimano Saint als Beispiel für Downhillfahrten bis mehrere Kilometer Länge ausgelegt ist, wird sie weder so rasch überhitzen, noch Probleme bei der Verzögerungsleistung aufbringen. Du kannst demnach auch ein 160 km/h Gefährt sicher damit bremsen - allerdings wird sie, wenn Du dies mehrfach hintereinander tust, demnach einen steilen Berg bergab fährst und keine Kühlpausen einlegst, auch irgendwann heiss und kann Probleme bereiten.

Da hilft eine "massehaltige" Bremse jedoch auch wenig: Viele Moped-/Rollerbremsen, welche ich erlebte, waren keineswegs verzögerungsstärker, als gute Fahrradbremsen. Die zusätzliche "Masse" bremst eventuell sogar schlechter! Nur sorgt die Masse an Aluminium sowie große Bremsscheiben, eine größere Menge Bremsflüssigkeit usw. für (auch bei günstigstem Aufbau) ein verzögertes "Durchglühen".

Nur: Größere Scheiben, als Beispiel, sind auch bei Fahrrädern kein technisches Problem. Und wer eine Bremse dauerhaft schleifen lässt, anstelle knackig zu bremsen, wird jede Bremse zum Glühen bringen. Hingegen kann jede genannte Bremse (Shimano XT, XTR, Saint, BFO, Tune Kill Hill) Dich auf einem Fahrrad, Stealthbomber-eBike oder Motorrad überschlagen lassen, falls Du vorne zu fest bremst.

An der Bremskraft manglt es demnach nicht, eher ander Art der Einsetzung durch den Fahrer. Bei Rakyewagen als Beispiel kann eine bedeutend höhere Verzögerungsleistung an der Vorderachse aufgebracht werden, ohne, dass das Fahrzeug die Bodenhaftung verliert und einen Salto hinlegt. Liegt auch an den Spoilern z.B.

Ein Einspurer in Form eines Uprights, wie z.B. Mofa, Motorrad, Fahrrad, Stealthbomber hat maximal durch die hinten liegende Gwichtsmasse (oftmals schwere Nabenmotoren) sowie die Akku- und Elektronikmasse einen wirklichen Vorteil. Dafür hat das Fahrzeug bei 70 km/h als Beispiel auch weit mehr kinetische Energie gespeichert, als ein eBike mit < 20 kg und 70 km/h Geschwindigkeit.

Das liegt demnach nicht alleine an der Geschwindigkeit oder dem Terrain, in welchem einer fährt, sondern auch am Gesamtgewicht.

Ich kenne Nutzer von relativ günstigen Scheibenbremsen (in Vergleich zur BFO), welche mit Fahrrad bestimmt 200 Kg aufbringen - und dieses war nicht oder nur leicht elektrifiziet. Dennoch reichen sie vollkommen aus. Da ist gekonnter Einsatz wichtiger, als eine fette Bremsanlage mit einem halben Dutzend Kolben, denn ohne mechanischen oder elektrischen Bremskraftverstärker bleibts an den Fingern hängen..

tut mir leid aber soweit reicht meine fantasie nicht als das, dies auch nur annähren möglich wäre und diese bremsklasifizierungen keine rolle spielen denn dumf gesagt: was teuer ist, ist auch gut und bremst alles.
Ne ne, was teuer ist, ist nicht zwangsläufig gut. Das habe ich auch nicht geäussert, dass alles teuere gut sein muss. :) Siehe MT8 und ihr Releasepreis.. diese Bremsen können bremskrafttechnisch mit bedeutend älteren XTs (für dazumal ein 3,5tel des Preises) nicht mithalten und überhitzten zu rasch. Teilweise fielen sie auch im Betrieb aus. Ich hoffe, das hat Magura mittlerweile ausgebessert.

Das "gut" liegt demnach eher an der Technologie, der Umsetzung und dem Einsatzgebiet, denn an Geschwindigkeit/Fahrergewicht alleine.

Das liest sich eher nach klassischen Entwicklungsfehlern, die Fahrzeuge sind ja nicht besonders leicht, oder? So etwas wie überspringende/abfallende Keilriemen oder Steuerketten kommt häufiger vor, als einer glaubt, auch bei Billigfahrzeugen, wo nichts gewichtsoptimiert wurde.

Ein Beispiel war das Fahrzeug (weiss nicht mehr, welches das war, Einstiegsklasse-Familienfahrzeug) eines Bekannten, welches ein Keilriemenspannrad aus Kunststoff hatte! Dieses ging recht schnell durch Überhitzung über den Jordan und dschon war ein Motorschaden vorhanden. Da wäre ein Stahlteil nicht leichter oder reduzierter gewesen, auch nicht wirklich teuerer, dennoch hätte es die Lebensdauer vervielfacht.

Bei so etwas kommt mir die geplante Obsoleszenz in Gedanken..

Du meinst downsizing sei eine inovation aber das stimmt eben nur teilweise den autos und bestimmt auch fahrräder werden auch durch neue materialien bis ans limit des vertretbaren entwickelt und downgesizet. diese teile funktionieren, aber erlauben keine spielräume mehr. fehleinschätzungen führen oft zum totalausfall.
Das würde ich nicht so sehen. Durch andere Materialien lässt sich natürlich vieles "downsizen", zumindest in Bezug auf die Masse. Klar. Doch ist der momentane Stand bei Weitem nicht das Ende der Fahnenstange in irgendeinem Bezug, weder bei Fahrrädern, noch bei KFZ. Das sind eher die "liegengebliebenen Optimierungen" aus den Highendbereichen (Aerospace, Rennfahrzeuge, Rekordfahrzeuge).

Und großteils sind sie nur deshalb nicht bei Standardfahrzeugen verbaut, weil dies die Investitionskosten deutlich höher auslegen würde (und BWL-Denken ist der Grund dafür, wieso wir viel Geld für Mist heraushauen können.. obwohl das Wissen und die Technik besteht, es richtig gut zu fertigen).

beispiel: apple wollte gerne das dünste smartphone der welt und daraus wurde bentgate oder warum ist die banane krumm?
auch hier wurden durch eine fehleinschätzung millarden schäden verursacht und das bei einem gerät wo bestimmt 1000 ingenieure sich ihren kopf drüber zerbrochen haben.
Eben, das ist typisch "Viele Köche verderben den Brei" oder in der Branche spezifiziert: "Viele Vorgaben verderben das Phone". Das Wissen besteht, die Materialien bestehen. Dann kommen vier Hauptpunkte ins Spiel:

Möglichst günstig fabrizieren, dennoch ansprechender (und den Preis argumentativ begründender) Look, simpel zu automatisieren (der Prozess) und es darf nicht ZU gut sein, denn wer kauft sonst den Nachfolger?

Da stecken demnach anforderungstechnische Widersprüche drin, welche bei Fahrradbremsen z.B. nicht derart gegeben sind: Dort sind definierte Anforderungen, bekannte (seit Jahrzehnten erhältliche) Technologien, bekannte Materialkombinationen usw. - dort zeigen sich Design- oder Sparfehler demnach in brechenden Bremsgriffen, Luft im System, aufwendigem Entlüften, wenig Power trotz langem Bremsgriff, Fehler bei der Umsetzung der Technik usw.

beweißt auch die grace one diskusion mit unsusi wo festgestellt wurde das beim akku ein entscheidenes bauteil weggelassen wurde: der bms. selbst die ami bastler der endless sphere können das besser, wo ich bei ihren umbauten immer ein bms fand und deshalb schrieb ich auch von ami fahrradbauern welche dinge entwickelten die dem grace überlegen sind.
Naja, das ist eher ein Problem der Auslegung: Sinnvolle BMS, welche -wirklich- eine prima Funktion erfüllen und den Nutzer bestenfalls noch über jeden Punkt informieren, müssen an dem Controller selbst angebunden werden. Da gibt es natürlich Lösungen, doch sind diese a) teuer und b) würden sie für Hans Mustermann, welcher einstecken und losfahren will, den Aufwand erhöhen.

Demnach wird oftmals auf günstige und wenig hilfreiche Systeme gesetzt, was wiederum Ausfälle begünstigt, Bugs einführte usw. - das nicht erst seit gestern, sondern seit bestimmt 12-14 Jahren (im Modellbau und Mobiledevicebereich, dazumal noch mit empfindlicheren Zellenprodukten).

Da heutzutage viele Akkupacks auf eher unkritische Akkuchemietypen setzen und selbst die kritischen Akkuchemietypen deutlich in ihrer Reaktionsfreudigkeit gegenüber den ersten Versuchen nachgelassen haben, wird halt gespart, wo es möglich ist..

Dazu kommt, dass oftmals ein Designer einen Fokus auf bestimmten Aspekten hat: Form des Bikes, Zielpreis, Materialien, Features. Ein Hobbyist oder privater Konstrukteur denkt viel häufiger: Sinnvolle Zusammenstellung ist wichtig. Langlebigkeit (nicht bloss 1-2 Jahre). Preis ist nicht so wichtig, solange die Zuverlässigkeit deutlich ansteigt.

Daher kommen dabei häufig zuverlässigere, sinnvollere Produktzusammenstellungen heraus. Jedoch zugeschnitten auf den Nutzer, den Konstrukteur, nicht die breite Masse an Kunden und nicht die günstige Fertigung sonstwo.

Bei Endless Sphere sind übrigens viele aus der EU vertreten, nur liegt das hauptsächliche Augenmerk dort nicht auf Design oder Gewichtsersparnis, sondern auf Funktion und Leistung. Ich bin eher jemand, welcher Funktion und Leistung gerne mit Design und Gewichtseinsparung verbindet - ist auch nicht unmöglich, aber halt seltener dort zu finden, wobei es durchaus ansprechende Bikes dort gibt.

Ein leichteres Bike ist bei gleicher Geschwindigkeit und gleicher Aerodynamik ein effizienteres Bike. Daher ist das Gewicht durchaus auch ein Punkt, welchen zu optimieren sich lohnt - siehe KFZ: Ein 2 Tonnen E-Auto mit Schrankwanddesign wird nicht weit kommen, trotz x kW Motoren..

im kern steht das gewicht eines materials auch im verhältniss zu seiner festigkeit ergo stabilität. ich weiß aber was du meinst und genau um das problem der wahl von komponenten im kleinen sowie die wahl von ganzen bauteilen im großen, nach anforderungen an schwere/schnelle ebikes ging es mir.
Ja, das ist natürlich richtig, wobei die Legierungen heutzutage mehr ausmachen, als das Basismaterial. Ich erleichtere auch nicht jedes Bauteil, sondern versuche immer, einen sinnvollen Zwischenbalancepunkt zu finden: Die überdimensionierten Teile erleichtern, unterdimensionierte verstärken.

Bei annähernd gleicher Festigkeit kann Titan Grade 5 z.B. an vielen Punkten Stahl ersetzen. Allerdings ist es weit schwieriger zu verarbeiten, teuerer in der Herstellung und es gibt weniger Angebote (was dem Preis die Krone aufsetzt..).

Daher bleibt halt immer zu überlegen, was jemand möchte, was technisch sinnvoll möglich ist und wo welche Materialien ihre Vorteile ausspielen. Ist nicht immer einfach, manchmal endet es dann in gebrochenen Teilen, doch ohne den Fokus auf "Investitionskosten" haben zu müssen (entgegen einer Herstellerfirma) treten nur wenige Problemfälle auf.

natürlich ist eine 4kolben bremse von magura oder schimano bestimmt besser obwohl ich auch denke das die anzahl der kolben kaum eine rolle spielt den der bremshebelhub/druckkraft (nennt man das so?) bleibt der gleiche und so auch die übertragene kraft nur eben besser verteilt, zb auf größere belege.
Nja, so simpel ist das nicht: Es gibt einmal die Möglichkeit, sich zuschaltender Untersetzungen (welche bei gleichem Hebeldruck den Anpressdruck erhöhen), andererseits bewegen sich 4 Kolben bei gleichem Hebelzug weniger weit (müssen häufig aktiv zurückgestellt werden), dafür drücken sie alle vier wie ein Kolben mit größerem Durchmesser mit mehr Druck an die Scheibe.

Dies allerdings nur so lange, wie die Anzahl der Kolben sowie der Hebelarm und der innere Aufbau nicht in die negativen Aspekte abrutscht (ich sehe mein persönliches Optimum bei 4 Kolben, alles darüber bringt ohne mechanischen/elektronischen Bremskraftverstärker oder eine umschaltbare Zwischenkolbenlösung a la BFO wenig und alles darunter kann, muss nicht, aber kann in geringerer Verzögerung resultieren).

Viele Grüße
Wolf
 
S

schnüri

Hallo, ich bin neu dabei.
Habe mir vor zwei Tagen eine A2B Octave über Mediamarkt gekauft und bekomme den Akku im Ramen nicht geladen.
Die Batterieanzeige steht auf Rot und blinkt. Das Ladegerät springt nach den Einstecken umgehend von gelb auf grün.
Der hintere Akku läd ohne Probleme und beim Fahren giebt es keine Einschränkungen.
Hat jemand einen Rat ?
Danke im Vorraus
schnüri
 
Hey,
ich hab zwar ein A2B Shima, aber gewohnheitsmäßig stecke ich immer erst Netzteil ein und verbinde dann das Netzteil mit dem Akku. Laut Handbuch muss man das aber umgekehrt machen und tatsächlich lädt es in ersterem Fall dann auch nicht. Also entweder Netzteil wieder vom Netz trennen oder Netzteil per Kipp-Schalter aus und wieder anschalten.
Ansonsten stand bei mir auf dem Handbuch auch eine Service-Hotline, die helfen dir bestimmt auch gerne weiter ;-)
Viel Erfolg!
 
S

schnüri

Vielen Dank für den Ratschlag mit dem Netzteil.
Hat bei meiner Octave aber leider nicht funktioniert. Der Stecker am Ramen scheint ohne Funktion.
Kann ich die Akkus fest zuordnen ?
Ist der Akku A im Ramen und der Akku B am Gepäckträger.
Oder ist es genau umgekehrt ?
Habe inzwischen auch eine eMail an den Hersteller geschickt aber noch keine Nachricht erhalten.
Wenn noch jemand eine Idee hat, ich bin für jeden Tipp dankbar.
Schnüri
 
S

schnüri

Habe mich an am Sonntag per eMail an heroeco gewendet und die Probleme beim Akku geschildert. Ist ja vielleicht nur eine Kleinigkeit.
 
Kann ich die Akkus fest zuordnen ?
Ist der Akku A im Ramen und der Akku B am Gepäckträger.
Oder ist es genau umgekehrt ?
Auf den Seiten 21 bis 23 der Anleitung sind die Ladehinweise ziemlich genau beschrieben:

http://www.mp-ecodrive.com/shop/dl/Octave_DE-2014_screen.pdf

Wenn Du alles richtig gemacht hast und trotzdem keine Ladefunktion besteht, zurück damit zum Händler.

Und nicht vergessen, da steht auch:

"Laden Sie den Akku innerhalb
von 3 Tagen auf, wenn er
vollständig entladen ist, weil ein Li-
Ion Akku im tiefentladenen Zustand
wesentlich schneller altert als ein
geladener Akku und irreparabel
Schaden nimmt."
 
S

schnüri

Ja, vielen Dank.
Der Hersteller heroeco bittet bei Problemen um Kontaktaufnahme.
Habe heroeco in den letzten Tagen zwei eMails geschickt dabei die Pr0bleme geschildert den Akku reklamiert sowie diesbezüglich um Rückmeldung gebeten.
Bisher keine Rückmeldung, weder per eMail noch per Telefon.
 
Bisher keine Rückmeldung, weder per eMail noch per Telefon.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du letzte Woche im "Ich bin doch wohl blöd"-Laden gekauft?
Wenn neu, dann sofort zurück damit zum Händler und tauschen oder wandeln! Der Händler ist Dein Vertragspartner, nicht der Hersteller!
 
S

schnüri

Ja neu gekauft inkl. 2 Akkus (Ramen und Gepäckträger) für 1800 Euro.
Einen Tag später wollte Mediamarkt für die A2B bereits knapp 2000 Euro.
Medianarkt wird sicherlich nur Rückabwickeln so das ich das Nummernschild umsonst geschafft hätte.
 
Medianarkt wird sicherlich nur Rückabwickeln so das ich das Nummernschild umsonst geschafft hätte.
Woher willst Du das wissen? Du musst da schon hin und das klären, und ein defektes Ladegerät oder Akku müsstest Du ja sowieso dahintragen, wie gesagt, sie sind Deine Vertragspartner.
 
S

schnüri

Ja, es läuft wohl darauf hinaus.
Hatte angenommen das sei der beste Weg, da der Hersteller in den Verkaufsunterlagen extra mit Service Telefonnummer (große Zusatzaufkleber) und um eMail Kontaktaufnahme bei Problemen gebeten hatte.
Das Ladegerät ist aber wohl nicht defekt, da der Gepäckträgerakku ohne Probleme geladen wird.
 
Hallo schnüri
Das A2B Octave hat laut aktuellem Media Markt Angebot keinen Rahmenakku.
Energieversorgung
Reichweite ca. (km) 35 km (je nach Fahrweise)
Batterie-/ Akkutyp 36V Lithium-Ionen Akkumulator
Wechselbarer Akku ja
Akkuposition Unter Gepäckträger
Leistung (Ah) 13.2 Ah
Kapazität (Wh) 475 Wh
 
Zuletzt bearbeitet:
S

schnüri

Ja, aber meine aktuell bei Mediamarkt gekaufte hat:
Akku mit Ladekabelanschluss am Gepäckträger und zusätzlich einen Ladestecker am Ramen.
Warum ?
Wenn ich den Druckknopf B drei Sekunden drücke zeigt die Anzeige das eine zweite Batterie A im roten Bereich ist und eine Warnlampe (Batterie) blinkt.
[DOUBLEPOST=1457559662][/DOUBLEPOST]Wie schon beschrieben:
Der Akku am Gepäckträger läßt sich laden.
Die A2B Octave funktioniert.
Aber warum blinkt die Anzeige wenn der Druckknopf gedrückt wird ?
Hatte mir erhofft vom Hersteller vom Händler oder vielleicht im Forum eine Antwort darauf zu bekommen.
 
Also ich hatte bisher mehrfach Kontakt mit der Hotline, da bei meinem Shima die dazugehörige App, die mit einem Bluetooth-Modul im Akku kommuniziert, nicht zum Laufen zu bringen war. Erst lag es noch an der App (eSocial Bike, die komischerweise nur über den Hersteller SITAEL im App Store zu finden ist), da die Emailregistrierung unter Android nicht funktionstüchtig war, nach einem Update war dies behoben, aber Kontakt zum Akku klappte immer noch nicht. Nach einer halben Stunde Fehlersuche via Telefon stand fest: Bluetooth-Modul vom Akku funkt nicht. Folglich wird nun mein Akku getauscht. Das läuft sogar besser als bei meinem Bulls Green Mover E45, bei letzterem wurde nämlich mein Original-Akku eingeschickt (da Zellen defekt waren), sprich ich war dann für einen Monat akkufrei, bis ich ihn zurückbekommen habe. Hier ist es nun so, dass ich einen neuen Akku zugesendet bekomme und dann erst meinen alten (praktischerweise natürlich im gleichen Karton) zurücksende.
@schnüri Wenn du magst, kannst du mir mal die Hotlinenummer per PN senden, dann kann ich sie mit meiner vergleichen. Bei mir war eigentlich immer spätestens beim 2. oder 3. Versuch jemand am Apparat.
Bei den Preisen habe ich mich auch geärgert, hast du nachts gekauft? Die Preise werden ja computergeneriert und ich habe für 1999 zugeschlagen, kurz vor Ablauf der 14 Tage habe ich es dann für 1799 gesehen (nachts um 3 Uhr). Also rufe ich gleich morgens bei MM an, aber weder in der Onlineabteilung noch in meiner Filiale konnten sie die Preisentwicklung nachvollziehen (sprich ich hätte nachts bestellen sollen und widerrufen -.-)
 
S

schnüri

Habe gerade durch Zufall gesehen, die A2B Modelle sind aktuell wieder für 1799,00 Euro bei MediaMarkt zu haben.
Vielleicht ist da ja im Nachhinein noch etwas zu machen ?
 
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